Statistik
Die deutschen Bundesländer und ihre Einwohnerzahl

Karte der deutschen Bundesländer

Die Bunderländer und ihre Einwohnerzahl

BundeslandEinwohnerzahl
Nordrhein-Westfalen17.6 Millionen
Bayern12.7 Millionen
Baden-Württemberg10.7 Millionen
Niedersachsen7.8 Millionen
Hessen6.1 Millionen
Sachsen4.1 Millionen
Rheinland-Pfalz4.0 Millionen
Berlin3.5 Millionen
Schleswig-Holstein2.8 Millionen
Brandenburg2.5 Millionen
Sachsen-Anhalt2.2 Millionen
Thüringen2.2 Millionen
Hamburg1.8 Millionen
Mecklenburg-Vorpommern1.6 Millionen
Saarland1.0 Millionen
Bremen0.7 Millionen

Quelle: Statistisches Bundesamt 12/13

Ausländeranteil der deutschen Bundesländer

Da in der ehemaligen DDR kaum Zuwanderung stattfand und sie auch nach der Wiedervereinigung wirtschaftlich hinter dem gesamtdeutschen Niveau zurückliegen, sind die Ausländeranteile der neuen Bundesländer noch heute sehr gering und rangieren zwischen zwei und drei Prozent. Eine Ausnahme bildet Berlin, das mit einem Ausländeranteil von 14,9 Prozent die Spitze stellt. Es gibt auch ein Nord-Süd-Gefälle. Mit Ausnahme der Stadtstaaten (Hamburg, Bremen und Berlin) haben nördliche Bundesländer einen deutlich geringeren Ausländeranteil als südliche.

BundeslandAusländeranteil
Nordrhein-Westfalen10.7 Prozent
Bayern9.9 Prozent
Baden-Württemberg12.1 Prozent
Niedersachsen6.9 Prozent
Hessen11.5 Prozent
Sachsen2.9 Prozent
Rheinland-Pfalz7.9 Prozent
Berlin14.9 Prozent
Schleswig-Holstein5.3 Prozent
Brandenburg2.8 Prozent
Sachsen-Anhalt1.9 Prozent
Thüringen2.3 Prozent
Hamburg14.0 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern2.5 Prozent
Saarland8.7 Prozent
Bremen12.7 Prozent

Die 16 deutschen Bundesländer im Detail

Der Bundesstaat Bundesrepublik Deutschland (kurz: BRD) besteht aus 16 Bundesländern. Etwa die Hälfte der Deutschen lebt in einem der drei bevölkerungsreichsten Bundesländer (Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg). In den drei bevölkerungsärmsten Bundesländern leben nur rund vier Prozent der deutschen Bevölkerung.

Das Saarland ist als kleinstes Bundesland – wenn man die Stadtstaaten Hamburg und Bremen außen vor lässt – regelmäßig das Ziel von Satire und Comedy, die auf die geringe Größe und Bedeutung abstellt.

Die Bundesländer Deutschlands im Kurzportrait

NRW Flagge

Die Flagge des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (Foto: yui | Shuterstock)

Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste Bundesland der BRD. In Bezug auf die Fläche rangiert (NRW) auf Platz 4.

Landeshauptstadt: Düsseldorf
Fläche: 34.110 Mio. km2
Gründung: 23.08.1946
Einwohner: 17,9 Mio.
Bevölkerungsdichte: 525 Einwohner ja km2
BIP (2016): 691 Mrd. Euro
Schuldenstand (2015): 179,6 Mrd. Euro
Ausländer: ca. 1,9 Mio. (2006)
Ausländeranteil: 10,6 Prozent
Migrantenanteil: ca. 23,6 Prozent
Konfessionen: Evangelisch (393%), Katholisch (28,5%)

Die 10 größten Städte Nordrhein-Westfalens

  1. Köln
  2. Düsseldorf
  3. Dortmund
  4. Essen
  5. Duisburg
  6. Bochum
  7. Wuppertal
  8. Bielefeld
  9. Bonn
  10. Münster

Die Flüsse Nordrhein-Westfalens

  • Rhein
  • Mosel
  • Wupper
  • Ruhr

Kyll, Lahn, Ahr, Sieg, Heller, Bröl, Wahnbach, Agger, Sülz, Wiehl, Dhünn, Erft, Swist, Rostbach, Neffelbach, Gillbach, Düssel, Schwarzbach, Angerbach, Henne, Wenne, Röhr, Möhne, Hönne, Lenne, Bigge, Volme, Ennepe, Emscher, Moersbach, Lippe, Alme, Altenau, Sauer, Haustenbach, Ahse, Seseke, Stever, Heubach, Hohe Ley

Flagge des Bundeslands Hessen

Flagge des Bundeslands Hessen (Abb.: Svetocheck | Shutterstock)

Hessen

Hessen ist – gemessen an der Bevölkerungszahl – das fünftgrößte Bundesland der Bundesrepublik Deutschland. Bezogen auf die Fläche rangiert Hessen auf Platz 7.

Landeshauptstadt Wiesbaden
Fläche: 21.115 km2
Gründung: 19.09.1945
Einwohner: 6,2 Mio.
Bevölkerungsdichte: 294 Einwohner ja km2
BIP (2016): 269 Mrd. Euro
Schuldenstand (2015): 42,6 Mrd. Euro
Ausländer: ca. 810.000
Ausländeranteil: 13,4 Prozent
Migrantenanteil: ca. 25,5 Prozent
Konfessionen: Evangelisch (35%), Katholisch (23%)

Die 10 größten Städte Hessens

  1. Frankfurt
  2. Wiesbaden
  3. Kassel
  4. Darmstadt
  5. Offenbach
  6. Hanau
  7. Gießen
  8. Marburg
  9. Fulda
  10. Rüsselsheim

Die Flüsse Hessens

  • Rhein
  • Main
  • Weser
  • Neckar
  • Werra
  • Lahn
  • Fulda
  • Eder
  • Diemel
  • Schwalm
  • Nidda
  • Kinzig
  • Nidder
  • Wetter
  • Haune
  • Ohm
  • Dill
Bayern Flagge

Die Flagge des Bundeslands Bayern (Foto: Svetocheck | Shutterstock)

Bayern

Bayern ist – gemessen an der Einwohnerzahl – das zweitgrößte Bundesland der Bundesrepublik Deutschlands. Zieht man die Fläche als Maßstab heran, ist Bayern das größtes Bundesland.

Landeshauptstadt: München
Fläche: 70.550 km2
Gründung: 555
Einwohner: 13,0 Mio.
Bevölkerungsdichte: 184 Einwohner ja km2
BIP (2017): 594 Mrd. Euro
Schuldenstand (2017): 16,9 Mrd. Euro
Ausländer (2017): ca. 1,77 Mio.
Ausländeranteil: 13,6 Prozent
Migrantenanteil: ca. 23 Prozent
Konfessionen: Evangelisch (18,2%), Katholisch (49,6%)

Die 10 größten Städte Bayerns

  1. München
  2. Nürnberg
  3. Augsburg
  4. Regensburg
  5. Ingolstadt
  6. Würzburg
  7. Fürth
  8. Erlangen
  9. Bamberg
  10. Bayreuth

Die Flüsse Bayerns

  • Donau
  • Main
  • Iller
  • Lech
  • Isar
  • Inn
  • Wörnitz
  • Altmühl
  • Naab
  • Regen
  • Saale
  • Renitz
  • Alz
  • Salzach
  • uvm.

Die Flagge Baden-Württembergs

Die Flagge Baden-Württembergs (Abb.: Svetocheck | Shutterstock)

Baden-Württemberg

Baden-Württemberg liegt im Südwesten der Bundesrepublik Deutschland. Flächenmäßig ist es das drittgrößte Bundesland Deutschlands. Auch bezogen auf die Einwohnerzahl rangiert Baden-Württemberg auf Platz 3 der deutschen Bundesländer. Das Bundesland ist erst relativ spät – nämlich 1952 – aus einem Zusammenschluss der Länder Württemberg-Baden, Baden und Württemberg-Hohenzollern entstanden.

Landeshauptstadt: Stuttgart
Fläche: 35.751 km2
Gründung: 1952
Einwohner: 11,02 Mio.
Bevölkerungsdichte: 308 Einwohner ja km2
BIP (2017): 493 Mrd. Euro
Schuldenstand (2016): 53,2 Mrd. Euro
Ausländer (2017): ca. 1,4 Mio.
Ausländeranteil: 12 Prozent
Migrantenanteil: ca. 27,1 Prozent
Konfessionen: Evangelisch (28,9%), Katholisch (33,5%), muslimisch (5,6%)

Die 10 größten Städte Baden-Württembergs

  1. Stuttgart
  2. Karlsruhe
  3. Mannheim
  4. Freiburg im Breisgau
  5. Heidelberg
  6. Ulm
  7. Heilbronn
  8. Pforzheim
  9. Reutlingen
  10. Ludwigsburg

Die Baden-Württembergs

  • Rhein
  • Neckar
  • Donau
  • Brigach
  • Breg
  • Kocher
  • Jagst
  • Tauber
  • Main (Grenze, 25km Ufer)
  • uvm.

Rauchverbot

Das Rauchverbot ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Während in einigen Bundesländern schon seit einiger Zeit in vielen Gaststätten und in öffentlichen Gebäuden nicht mehr geraucht werden darf, haben das Rauchverbot andere Länder erst 2008 eingeführt. Hier ein kurzer Überblick über das Rauchverbot in der den Bundesländern:

Brandenburg

Seit dem 01. Januar 2018 ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern sowie Alten- und Pflegeheimen verboten. In Gaststätten, Hotels und Kultureinrichtungen darf in komplett abgetrennten Nebenräumen geraucht werden.

Bayern

Im Freistaat gilt das schärfste bzw. weitestreichende Rauchverbot Deutschlands. Das Rauchen ist hier auch in Nebenräumen untersagt. Sogar in Festzelten ist das Qualmen verboten. Das bedeutet, dass das Oktoberfest 2008 die erste rauchfreie „Wiesn“ war.

Baden-Württemberg

Hier gibt es das Rauchverbot schon seit dem 01. August 2007. Gaststätten mit separaten Raucherraum und Festzelte mit zeitlich befristeten Veranstaltungen sind davon ausgenommen. Für Diskotheken gilt diese Ausnahme dagegen nicht. Schüler ab der 11. Klasse und Lehrer dürfen in Gymnasien und Berufsschulen in speziell eingerichteten Zonen rauchen.

Bremen

In der Hansestadt gilt das Rauchverbot an Schulen und Krankenhäusern schon seit August 2007. Der Nichtraucherschutz wurde ab Januar 2008 auf Gaststätten, Diskotheken, Festzelte und Hotels sowie dem Flughafen und den Hafen ausgedehnt. Ausnahmen gelten lediglich für traditionelle, zeitlich befristete Veranstaltungen.

Hamburg

In Hamburg ist das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden seit dem 01. Januar 2008 verboten. Für Gaststätten gilt die Separee-Regelung. Voraussetzung ist, dass die abgetrennten Räume über eine Entlüftungseinrichtung verfügen. Auch Festzelte für zeitlich befristete Veranstaltungen sind vom Rauchverbot ausgenommen.

Hessen

Hessen gehört zu den Vorreitern beim Nichtraucherschutz, den es dort in der Gastronomie und in öffentlichen Gebäuden bereits seit Anfang Oktober gibt. Nebenräume müssen vollständig vom Nichtraucherbereich abgetrennt sein, damit in ihnen geraucht werden darf. Das gilt auch für Festzelte, die nur zeitlich befristet betrieben werden.

Mecklenburg-Vorpommern

In öffentlichen Gebäuden gilt das Rauchverbot schon seit August 2007. Vom 01. Januar 2018 an ist das Rauchen auch in Gaststätten nicht mehr erlaubt. Die Wirte dürfen allerdings separate Nebenräume für Raucher einrichten. Dies gilt auch für Behörden, Krankenhäuser, Hochschulen, Heime, Flughäfen und Sportstätten.

Niedersachsen

Dort darf bereits seit August 2007 in Restaurants, Kneipen und Diskotheken nur noch in abgetrennten Räumen geraucht werden. Das Rauchen ist in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern oder Behörden verboten.

Nordrhein-Westfalen

Das Rauchverbot gilt vom 01. Januar an für öffentliche Gebäude und die Gastronomie. Es dürfen allerdings abgetrennte Raucherräume – mit Ausnahme der Erziehungs- und Bildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche sowie der Gesundheitseinrichtungen – eingerichtet werden, wenn eine ausreichende Zahl von Räumen zur Verfügung steht. Ausnahmen sind vorgesehen für Festzelte, Brauchtumsfeiern – etwa Karneval und Schützenfeste – und für geschlossene Gesellschaften in Kneipen.

Rheinland-Pfalz

Hier gilt das Rauchverbot in öffentlichen Räumen seit dem 15. Februar 2008. Wirte können Separees als Raucherräume deklarieren. Volljährige Schüler dürfen in abgetrennten Räumen oder Bereichen rauchen.

Saarland

Das kleinste Bundesland macht die größten Ausnahmen vom generellen Rauchverbot in der Gastronomie. So darf in kleinen Eckkneipen, wo der Wirt selbst bedient, überall geraucht werden. In größeren Gaststätten müssen dafür abgetrennte Nebenräume eingerichtet werden. In Festzelten kann der Inhaber das Rauchen erlauben. Ansonsten wird auch im Saarland das Rauchen in öffentlichen Gebäuden verboten. Die neuen Regeln gelten seit dem 15. Februar 2008.

Sachsen

In Sachsen trart das Rauchverbot ab 01. Februar 2008 in Kraft und gilt in öffentlichen Gebäuden. In Kneipen ist das Qualmen nur erlaubt, wenn besonders gekennzeichnete, abgetrennte Räume existieren. Diskotheken wiederum müssen komplett rauchfrei sein.

Sachsen-Anhalt

In öffentlichen Gebäuden gilt das Rauchverbot seit dem 1. Januar 2008. In der Gastronomie gibt es nicht so strenge Regeln wie in anderen Bundesländern. So dürfen Kneiper sogar den Hauptschankraum als Raucherzimmer deklarieren und Nichtraucher ins abgetrennte Kabuff schicken. Außerdem werden Verstöße im ersten halben Jahr nicht geahndet.

Schleswig-Holstein:

Vom 01. Januar an ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden verboten. In Gaststätten sind abgetrennte Raucherräume möglich. Vorübergehend aufgestellte Festzelte sind vom Rauchverbot ausgeschlossen.

Thüringen

Thüringen hat als letztes Bundesland den Nichtraucherschutz erst ab dem 01. Juli 2008 eingeführt. In Kneipen, Diskotheken, Behörden, Vereinshäusern und Kultureinrichtungen ist das Rauchen dann verboten. Allerdings können Gaststätten und Diskotheken mit einem zweiten, kleineren Raum dort das Rauchen gestatten. Auch in Behörden kann ein Raucherraum eingerichtet werden.

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2 Kommentare 10.10.2018
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Foto: Karte der deutschen Bundesländer (Foto: Rainer Lesniewski | Shutterstock)